Im Jahre 1932 bildeten die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft und verschiedene Lieferfirmen eine Arbeitsgemeinschaft, die Baugrundsätze für eine Einheitslokomotive der Leistungsgruppe II KÖ / KÖF aufstellte. Resultierend daraus wurden an die DRG etwa 1900 solcher Kleinlokomotiven geliefert. Ihr Einsatz beschränkte sich meist auf den Verschubdienst, die Bedienung von Industriegleisen, Werksverkehr oder vor Arbeitswagen beim Streckenbau. Über die Deutsche Reichsbahn kamen zahlreiche Maschinen auch nach Österreich und wurden von der ÖBB sowie von Werksbahnen übernommen.
So kam auch die V80 über die ÖBB zur Werksbahn der ÖAM in Donawitz. Dort wurde sie ausgemustert und an den Schrotthandel R. Mezger verkauft. Die GKB erwarb diese Lokomotive, die am 26.06.1968 in die betriebseigene Werkstätte überstellt wurde. Am 31.10.1968 trat die V80 nach Reparaturarbeiten aus der Werkstätte aus und verrichtete ihren Dienst beim Bautrupp. Dort war sie nach einigen Teil- und Hauptausbesserungen ununterbrochen bis 1997 im Einsatz.
Nach dem Ausscheiden der V80 aus dem aktiven Bestand der GKB, bemüht sich der Verein „StEF“ um den Erhalt der Maschine. In den Jahren 2011/12 erfolgte eine Aufarbeitung der Maschine durch den Verein StEF und in Zusammenarbeit mit der GKB Werkstätte.
